Satzung

WAV-Westdeutscher Autorenverband e.V.

Satzung

§ 1 Der Name des unter Nr. 6131 ins Vereinsregister beim Amtsgericht Düsseldorf eingetragenen Vereins lautet: Westdeutscher Autorenverband e.V. (WAV); sein Sitz ist Düsseldorf. Der Verein ist ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig und selbstlos tätig und verfolgt weder eigenwirtschaftliche Zwecke, noch ist er auf Gewinn ausgerichtet. Der Verein ist weder politisch noch religiös gebunden oder tätig und bekennt sich uneingeschränkt zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Er steht dadurch in scharfem Gegensatz zu totalitären oder zum Totalitarismus tendierenden Bestrebungen jeder Richtung und Couleur.

§ 2 Zwecke des Vereins sind: Pflege der deutschen Sprache und Literatur. Betreuung in Deutschland lebender Autoren. Hilfe bei der Eingliederung spätausgesiedelter deutschstämmiger Autoren. Pflege von Kontakten mit in der Bundesrepublik Deutschland politisches Asyl genießenden, von Vereinsamung bedrohten, ausländischen Autoren. Vertretung von Autoreninteressen in der Öffentlichkeit und bei Behörden im Rahmen des Verbandszweckes. Förderung der Literaturforschung.

§ 3 Mitglied des Vereines kann jeder Autor und jede Autorin sowie jede ernstlich an Zielen und Zwecken des Verbandes interessierte Person werden. Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Hauptversammlung festgesetzt. Im Einzelfalle kann vom Vorstand der Mitgliedsbeitrag ermäßigt oder ganz erlassen werden. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch Austrittserklärung mit sechsmonatiger Frist zum Jahresende (in besonderem Einzelfalle ist eine Fristverkürzung, durch Zustimmung der Mitgliederversammlung möglich) oder durch Ausschluss wegen Nichtbefolgung der übernommenen Verbandspflichten oder verbandsschädigenden Verhaltens. Über einen Ausschluss entscheidet der Vorstand; Berufung an die Hauptversammlung ist möglich.

§ 4 Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Sie wird geleitet vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter. Bei Verhinderung beider leitet die Versammlung ein hierfür zu wählendes Mitglied. Die Hauptversammlung soll mindestens einmal im Jahr einberufen werden. Mindestens 1o% der Mitglieder können eine außerordentliche Mitgliederversammlung verlangen unter Angabe der Gründe dafür. Diesem Verlangen muss vom Vorstand stattgegeben werden. Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung muss mindestens drei Wochen vor dem Termin nebst Tagesordnung zur Post gegeben werden oder anderweitig versandt. Anträge zur Tagesordnung sind mindestens zehn Tage vor dem Termin dem Vorstand einzureichen (TOP: Verschiedenes). Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen worden ist – unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder. Das Protokoll der Mitgliederversammlung soll vom Vorstand den Mitgliedern innerhalb eines Monates zugesandt werden. Etwaige Einsprüche gegen dessen Inhalt sind binnen eines weiteren Monates an den Vorstand zu richten.

§ 5  Die Mitgliederversammlung entscheidet bzw. wählt: mit 3/4-Mehrheit aller Mitglieder eine etwaige Auflösung des Vereins. Mit 2/3-Mehrheit aller Mitglieder eine etwaige Satzungsänderung sowie die Ernennung von Ehrenmitgliedern. Mit absoluter Mehrheit die Mitglieder des Vorstandes sowie zwei Kassenprüfer. Mit einfacher Mehrheit alle anderen Anträge. Auf Verlangen eines Mitgliedes muss schriftlich und geheim abgestimmt werden. Mitglieder, die nicht an der Versammlung teilnehmen können, können durch schriftliche Vollmacht oder durch schriftliche Order ein teilnehmendes Mitglied beauftragen, das Stimmrecht auszuüben, doch darf niemand mehr als zwei abwesende Mitglieder vertreten. Eine nur schriftliche Abstimmung ist möglich. Für absolute und einfache Mehrheit zählen nur die anwesenden Stimmberechtigten incl. Vollmachten/Order, bei schriftlicher Abstimmung in diesen Fällen die bis zum Termin eingegangenen Stimmzettel.

§ 6  Der Vorstand des Vereins besteht aus: dem/der 1. Vorsitzenden, dem/der 2. Vorsitzenden (= stellv. Vors.), ggf. einem/einer weiteren/-stellv. Vorsitzenden, dem/der Geschäftsführer/-in, dem/der jeweils gewählten 1. Vorsitzenden eines angeschlossenen Verbandes als geborenem Vorstandsmitglied. Der Vorstand wird für zwei Jahre gewählt; eine etwaige Nachwahl gilt für die Amtszeit des Gesamtvorstandes. Nach außen hin vertritt der 1. Vorsitzende den Verein allein, im nicht nachzuweisenden Verhinderungsfalle der stellv. Vorsitzende mit dem Geschäftsführer gemeinsam. Im Rahmen seiner/ihrer Aufgaben als Geschäftsführer/-in ist dieser/diese allein zeichnungsberechtigt. Geht ein Vorstandsmitglied ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung finanzielle Verpflichtungen ein, die das Vermögen des Vereins übersteigen, so haftet dieses als Bürge selbstschuldnerisch.

§ 7  Die Kassenführung erfolgt durch den/die Geschäftsführer/-in. Sie soll mindestens einmal im Jahr durch die gewählten Kassenprüfer geprüft werden. Auf Verlangen der Mitgliederversammlung kann jederzeit und auch durch Nichtmitglieder eine Kassenprüfung erfolgen, wobei die Beauftragung der Nichtmitglieder stets nur für die jeweilige Prüfung gilt.

§ 8  Vereinsmittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Aufgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Ausscheidende Mitglieder erhalten keinerlei Einlagen, Spenden etc. zurück, soweit sie ins Eigentum des Verbandes übergegangen sind; lediglich Leihgaben sind zurückzugeben. Bei Auflösung des Vereins fällt etwa verbleibendes Vermögen der gemeinnützigen Künstlergilde Esslingen e.V. für deren satzungsmäßigen Zwecke zu.

§ 9  Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Düsseldorf.
Düsseldorf, den 15.04.1994
Der Vorstand